Mein Weg zu Yoga und Meditation

Ich habe 17 Jahre im Gesundheitswesen gearbeitet: Schichtdienst, Verantwortung, ständige Erreichbarkeit. Irgendwann hat mein Körper Stopp gesagt. Meine Rückenschmerzen waren so stark, dass ich morgens nicht mehr aus dem Bett kam – nicht wegen einer Verletzung, sondern weil ich keinen Raum mehr für mich hatte.

2009 hat mich meine Frau Sonja zum ersten Mal mit in einen Yogakurs genommen. Nicht, weil ich es wollte. Sondern weil ich es brauchte. Ich war so weit unten, dass ich nicht mehr wusste, wie es weitergeht.

Sonja und ich sind 2012 mit dem Fahrrad von Bayern nach Indien gefahren. Kein Urlaub. Keine Flucht. Sondern eine Reise zu mir selbst. In Südindien, in Madurai, kamen wir in ein stilles Yoga-Zentrum. Dort wurde mir klar: Ich will nicht mehr funktionieren. Ich will leben.

Noch während der Reise habe ich mich für eine Yogalehrerausbildung in Deutschland angemeldet. Nach unserer Rückkehr habe ich die Ausbildung abgeschlossen und begonnen, Yoga so weiterzugeben, wie es mir selbst geholfen hat: ruhig, achtsam, ohne Eile und ohne Leistungsdruck.

Warum Meditation heute so wichtig für mich ist

Ende 2023 war ich zum ersten Mal bei einem Vipassana-Retreat. 10 Tage Stille. Kein Handy. Kein Ausweichen. Kein Programm, das mich ablenkt. Das war nicht entspannend. Das war hart. Aber es war ehrlich. Ich habe gemerkt: Ich bin ein Meister darin, mich selbst zu belügen.

Seitdem nehme ich mir jedes Jahr bewusst Zeit für ein Vipassana-Retreat. Nicht, weil ich dadurch immer ruhig wäre. Sondern weil Meditation für mich ein klarer, bodenständiger Übungsweg geworden ist. Ein Weg, der zeigt: Ruhe entsteht nicht dadurch, dass wir noch mehr tun. Sie entsteht, wenn wir anfangen, weniger wegzulaufen.

 Warum Ollis Yoga anders ist

Ollis Yoga ist kein Ort für oberflächliche Lösungen. Keine App, die dich besser fühlen lässt. Keine „5 Minuten Meditation und dann geht’s weiter“-Show.

Es ist ein Ort für Menschen, die merken: So kann es nicht weitergehen. Die endlich wieder atmen wollen – nicht für 5 Minuten, sondern für immer.

Yoga, Atmung und Meditation gehören für mich zusammen:

  • Bewegung, um den Körper wieder zu spüren.
  • Atem, um langsamer zu werden.
  • Meditation, um dem Gedankenkarussell nicht immer folgen zu müssen.

Das ist mein Weg. Und es ist der Grund, warum ich heute einen Ort schaffen möchte, an dem Menschen nicht funktionieren müssen, sondern wieder bei sich ankommen dürfen.